Autor Thema: Bankeinzug > Erfahrungen ??  (Gelesen 8843 mal)

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Offline Andi

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Bankeinzug > Erfahrungen ??
« am: Juni 24, 2003, 11:46:49 »
Hallo Ihr netten SP-User.

Die Art der Bezahlung in Onlineshops ist
ein wichtiges Thema für Kunde und Betreiber.

Laut aktuellen Umfragen nutzen viele Kunden
gerne die Möglichkeit des Bankeinzuges / Lastschrift.

Grundsätzlich denken wir darüber nach, auch in
unserem Shop diese Möglichkeit der Zahlung anzubieten.

Wichtig ist natürlich die Sicherheit inkl. der
Überprüfung der Kundenangaben u.s.w.


- Hat jemand damit schon Erfahrungen gesammelt ?
- Gibt es günstige Anbieter (oder selber möglich)?
- Integration ins Shopsystem (SP E) möglich ?
- andere Zahlungsarten (die auch funktionieren)

MfG Andi


Linkback: http://www.shoppilot.net/pf/shopbetrieb/4/bankeinzug-erfahrungen/218/
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Offline emil

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« Antwort #1 am: Juni 24, 2003, 20:18:03 »
Hallo Andi,


eine sehr heiße Geschichte. Auch wenn die Adresse stimmt und die Bank erst mal zahlt, der Kunde hat 6 Wochen Zeit, die Zahlung zu stornieren. Einfach im Onlinekonto auf Lastschriftrückgabe klicken und fertig.

Dann klagen oder auf Kreditbetrug anzuzeigen ist mühsam und wenig erfolgversprechend. Insbesondere dann, wenn es sich um mittlere Beträge zwischen 100 und 300 Euro handelt. Mahnbescheid, Klage am Wohnort des Kunden... das macht keiner.

Gut, es gibt viele ehrliche Kunden, aber je nach Spanne brauchst Du 3 bis 20 ehrliche Kunden, um ein faules Ei auszugleichen. Zumal letztere mit der Artikelauswahl auch weniger knausrig sind.

Wir haben das ganz schnell eingestellt. Erstaunlich, daß viele Kunden ohne jegliche Bedenken Vorkasse leisten. Mit der Erhöhung der Nachnahmegebühren ab Juli werden das wohl wieder mehr werden. Voraussgesetzt der Händler gibt sich odrdentlich mit Adresse und Firma zu erkennen, wie wir dies tun.

Wir haben den Bezahlprozess insofern vereinfacht, daß wir das Bestellformular an den Händler für die Vorkasse als Vorabrechnung vorbereitet haben, und die dann bei absehbarer Lieferfähigkeit per manueller Weiterleitung an den Kunden raus geht.

Viele Grüße
Emil

Offline bueroland

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« Antwort #2 am: Juni 24, 2003, 21:08:26 »
Hallo Andi,
ihr solltet auch beachtet das "geplatzte" Lastschriften zu Lasten des Einreichers gehen (und diese Kosten sind nicht unerheblich).
Wir praktizieren das Lastschriftverfahren auch nur im B2B Bereich mit uns bekannten Kunden.

Offline jg

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« Antwort #3 am: Juni 25, 2003, 18:44:49 »
Hallo Andi,

wir praktizieren das einfache Lastschriftverfahren
(Einzugsermächtigungsverfahren) nur bei Kunden mit denen
wir schon lange und regelmäßig zusammenarbeiten
(so mindestens 1 Jahr per NN oder Vorkasse).

Es gibt neben dem klassischen Lastschriftverfahren aber
auch noch eine andere Möglichkeit, Geld 'einzuziehen':
Das ist das sogenannte Abbuchungsauftragsverfahren.
Hier bestätigt dir die Bank des Kunden, dass du das Geld
einziehen kannst und der Betrag vom Kunden nicht
zurückgebucht werden kann. Quasi eine Überweisung des
Kunden, die DU jedoch 'abbuchst'. Natürlich kennen die
Sachbearbeiter der Banken und Sparkassen das Verfahren nicht...  ;-)
Ist es doch für sie viel lukrativer, wenn Geld ständig
zurückgebucht wird.

Unsere Erfahrungen mit dem Abbuchungsauftragsverfahren:
Im Shop bieten wir allen Kunden nur noch dieses Verfahren
an und haben auch ein entsprechendes Formular vorbereitet.
90% unserer Neukunden verstehen das jedoch erstmal nicht
und glauben, es handele sich um den 'normalen Bankeinzug'.
Da gibt's leider am laufenden Band Missverständnisse.
Trotzdem geben wir nicht auf...

Zitat

Zwei Lastschriftverfahren

Bei Rücklastschriften mangels Deckung muss man
unterscheiden zwischen dem Einzugsermächtigungsverfahren
und dem Abbuchungsauftragsverfahren.
Beim selteneren Abbuchungsauftragsverfahren gibt der Kunde
der Bank eine Weisung, Lastschriften eines bestimmten
Gläubigers einzulösen. Bank und Kunde sind daran gebunden.

Beim normalen Einzugsermächtigungsverfahren, zum Beispiel
an der Supermarktkasse, unterschreibt der Kunde dem
Gläubiger eine Ermächtigung, Geld von seinem Konto
einziehen zu lassen. In diesem Fall kennt die Bank den
Vertrag zwischen Kunde und Gläubiger nicht und überprüft
ihn auch nicht.

Für den Kunden besteht der Vorteil bei diesem Verfahren
darin, dass er seiner Bank gegenüber eine
Widerspruchsmöglichkeit hat. Diese muss dann das per
Lastschrift von seinem Konto abgebuchte Geld zurückholen.
Der Kunde ist bei diesem Verfahren nicht zur Deckung
verpflichtet, da er im Prinzip nie wissen kann, wann ein
Gläubiger zu Recht oder zu Unrecht Geld per Lastschrift vom
Konto einziehen lässt.
Nachzulesen hier...

> - Integration ins Shopsystem (SP E) möglich ?
Es gibt mittlerweile auch die Möglichkeit, direkt aus
dem Shop heraus ein Überweisungsformular aufzurufen und
dann einen Betrag direkt an den Shopbetreiber zu überweisen.
www.pago.de
Falls jemand Preise von denen oder von anderen kennt,
würde mich das sehr interessieren...

jg

Offline hop

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« Antwort #4 am: Juni 26, 2003, 15:30:17 »
Hallo,

ShopPilot unterstützt jetzt Saferpay.

Saferpay bietet verschiedene Zahlungsverfahren unter einer Oberfläche an. So z.B. diverse Kreditkarten, Elektronisches Lastschriftverfahren etc.
Dies Umsätze können automatisch oder über ein Webinterface gecleart werden. Saferpay unterstützt die Kunden auch bei der Erlangung eines entsprenden Mailordervertrages bei den Kreditkartengesellschaften. So geschehen jetzt bei einem unserer Kunden, der vorher keinen Mailorder Vertrag erhalten konnte.

Wir haben einen Testshop eingerichtet.
Hier im Bestellformular auf Kreditkarte gehen. Man kann den ganzen Ablauf durchspielen, da es nur ein Testaccount bei Saferpay ist.

Die Kosten für die Software und Einrichtung betragen insgesamt ca. 700 EUR. Es fallen jedoch keine monatlichen Gebühren etc. an. Für jede Transaktion bezahlt man dann noch so um die 10 Cent.

hop
Schöne Grüße hop

Offline Andi

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« Antwort #5 am: Juni 28, 2003, 13:55:30 »
Hallo Leute  8)

erstmal Danke für Eure Beiträge.

Wir haben beschlossen, erstmal die Finger davon
zu lassen (Lastschrift) und auf (für uns) sichere
Alternativen zu warten.

Wenn noch jemand weitere Ideen hat - bitte
in diesem Form posten - DANKE


Andi

Offline jg

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« Antwort #6 am: Juli 01, 2003, 13:52:23 »
> ShopPilot unterstützt jetzt Saferpay.
Kann das einmal installierte System in SP auch innerhalb
verschiedener Shop-Haendler verwendet werden?
(mal unabhängig betrachtet von der sich daraus ergebenden
rechtlichen Konstellation)

jg

Offline hop

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« Antwort #7 am: Juli 01, 2003, 22:37:11 »
Hallo jg,

da das nicht vertragsgemäss wäre (gegenüber saferpay),
braucht man nicht darüber zu diskutieren. Auch
wäre der Endkunde zumindest irritiert, wenn bei der
Nummereingabe nicht sein Händler als Zahlungsempfänger
genannt wird, sondern ein Dritter...

hop

Offline jg

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« Antwort #8 am: Juli 02, 2003, 07:47:09 »
Hallo hop,

> da das nicht vertragsgemäss wäre (gegenüber saferpay),
> braucht man nicht darüber zu diskutieren.
Ich möchte saferpay nicht verurteilen, das Angebot
von denen ist wirklich recht günstig. Es gibt jedoch Anbieter,
die sich das durchaus vorstellen können, zB. virbus.de

> Auch wäre der Endkunde zumindest irritiert, wenn bei der
> Nummereingabe nicht sein Händler als Zahlungsempfänger
> genannt wird, sondern ein Dritter...
Sicher ist es nicht unbedingt üblich, aber durchaus denkbar.
Wenn Endkunde und Händler über die Art der Abwicklung
aufgeklärt sind, bleibt es ja dem Endkunden überlassen,
für welche Art der Zahlung er sich letztlich entscheidet.
KK-Zahlung für Endkunden ist im Shop ja kein Muss.
Nachnahmebeträge vereinnahmen auch erstmal Dritte, bevor das
Geld beim eigentlichen Empfänger eingeht.
Meine Händler hätten jedenfalls nichts dagegen, wenn sie ihr
Geld ein paar Tage später von uns erhalten würden.
Alles eine Frage des Vertrauens und des Wollens auf Seiten
der Beteiligten.

jg


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